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04.12.12 10:44 Alter: 6 Jahre

Das Monitoring geht weiter

Messung der Wassertiefe mit Echolot

Die Wassertiefen eines in 2011 hergestellten Initialgerinnes

Aktuelle Untersuchungen zur Hydromorphologie

Während und nach der Umsetzung der Maßnahmen an der Ems werden deren Auswirkungen und Erfolge kontrolliert. Dies geschieht über ein sogenanntes "Monitoring". Dabei werden unterschiedliche Faktoren untersucht, die Aufschluss über den Zustand und die Entwicklung des Gewässers geben. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene faunistische Bereiche, wie Makrozoobenthos (kleine Organismen am Gewässergrund), Fische und Amphibien, aber auch die Vegetation und die Gewässerstruktur (Hydromorphologie).

Letztere wurde aktuell durch eine Echolotung untersucht. Dabei wird mit Hilfe von Schallwellen die Gewässertiefe gemessen. Die Ergebnisse werden anschließend mit früheren Messungen verglichen, um die Entwicklung der Ems feststellen zu können.

Die Abbildung rechts zeigt, dass sich schon nach einem Jahr ein kleinräumiges Mosaik von unterschiedlichen Wassertiefen und damit Strömungsgeschwindigkeiten ausgebildet hat. Diese Vielfalt ist für die Lebensgemeinschaft von großer Wichtigkeit.

Weitere Untersuchungen folgen in den nächsten Jahren.