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03.06.13 10:49 Alter: 6 Jahre

An der Ems wird fleißig gearbeitet

Neuer Lebensraum für die Uferschwalbe

Der aufmerksame Ems-Spaziergänger kann sie gar nicht übersehen: an vielen Stellen sind die Uferschwalben emsig am Werk. Sie graben ihre Brutröhren mit Schnabel und Krallen in die Steilhänge, die sich durch die Renaturierungsmaßnahmen entwickelt haben, und bereiten sich auf ihren Nachwuchs vor. Gut 2 Wochen dauert die Brutzeit.

Es ist besonders erfreulich, dass sich die Uferschwalbe im Projektgebiet so heimisch fühlt, da sie andernorts durch die Zerstörung ihres Lebensraums gefährdet ist. Der aus diesem Grund gesetzlich geschützte Vogel braucht die vegetationslosen Steilabbrüche, die in den ausgebauten Gewässern von heute nicht mehr vorhanden sind. An der Ems bei Einen findet er diese Uferabbrüche sowohl in dem Teilstück westlich der Straßenbrücke in Einen, das bereits 2010 und 2011 umgebaut wurde, aber auch in dem erst kürzlich vollendeten Abschnitt im Bereich des Lienkolk.

Das LIFE+ Projektteam bittet die Erholungsuchenden im Gebiet, den Anblick der Schwalben lediglich von Weitem zu geniessen und niemals an die Brutröhren heranzugehen oder gar hineinzugreifen! Leinen Sie auch unbedingt Ihre Hund an! Die Vögel und ihre Jungen danken es Ihnen!